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Allgemeines über meine Hilfsprojekte

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Liebe Freunde!

hiermit möchte ich mich und meine Hilfsprojekte vorstellen. Mein Name ist Emeka Emeakaroha und ich wurde 1971 als zweiter Sohn von Chief Eugene und Lady Juliane Emeakaroha in Umunohu / Nigeria geboren. Zwischen 1995 und 2003 habe ich an der Hochschule in St. Pölten und an der Universität Wien das Theologische Fachstudium mit einem Doktorat abgeschlossen. Seit meiner Priesterweihe im Juni 1999 diene ich als Priester in den Gemeinden Obergrafendorf und Weinburg.

Geprägt von dem Wissen über die katastrophalen Zustände in meiner ursprünglichen Heimat, habe ich in meinem Weihejahr 1999 mit den ersten Projektansätzen begonnen die Lage der Menschen zu verbessern. Damit die örtliche Bevölkerung von Anfang an in das Projektkonzept eingebunden ist, wurde auch in Nigeria im Jahr 1999 der Verein „Emeakaroha-Foundation“ gegründet. In Österreich habe ich den Unterstützungsverein „One Heart Umunohu“ gegründet.
Mit den Projekten möchte ich bewirken, dass in meinem Heimatbezirk Ihitte / Uboma die Menschen ihre Lebensumstände langfristig und nachhaltig verbessern können. Damit die Menschen der Armutsspirale entkommen können, setze ich meine

 

 

 

 

Schwerpunkte einerseits im Bereich der Bildung und andererseits auf eine nachhaltige medizinische Grundversorgung:

•    Durch das Spitalsprojekt wird eine nachhaltige medizinische Grundversorgung gewährleistet, sowohl in der Präventivmedizin wie auch in der therapeutischen Behandlung. Ausgehend vom Spital wird im umliegenden Gebiet Aufklärungsarbeit im medizinischen Bereich betrieben, dadurch kann vielen Krankheiten vorgebeugt werden. Es ist mir wichtig, dass alle Menschen unabhängig von Stand und Religionsbekenntnis unbeschränkten Zugang zu dieser medizinischen Versorgung haben.

•    Die berufliche und schulische Bildung wird besonders durch zwei Projekte gefördert. Der geplante Ausbau des Berufsausbildungszentrums stellt ein vielfältiges Jugendbeschäftigungs- / Ausbildungsprogramm (non-formal education, skills training and vocational training) dar. Durch das Kinderpatenschaftsprojekt wird vor allem im Bereich der Alphabetisierung und Basisschulbildung gearbeitet. Mit entsprechender schulischer und beruflicher Ausbildung sollen die Menschen die Möglichkeit haben ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen, eigene Visionen und Ideen im Dorf zu entwickeln und umsetzen zu können.



Die verschiedenen einzelnen Projekte (s. Beilage) stellen zusammengenommen ein Gesamtkonzept dar, das dahin führen soll, dass eine nachhaltige gesellschaftliche Veränderung erreicht wird, die zu einer Verbesserung der Lebensqualität führt.

Es gibt inzwischen auch eine DVD über meine Arbeit / Projekte mit dem Titel „Der Missionar aus Afrika“. Dieser Film wurde in der ORF Sendereihe „Kreuz & Quer“ ausgestrahlt und soll einen ersten Eindruck von meiner Arbeit und mir vermitteln. Bei Nachfrage sende ich Ihnen gerne eine DVD zu.

Über Ihr Interesse an meinen Projekten würde ich mich sehr freuen und für weitere Auskünfte stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung!

Ich bin sehr Dankbar für jede Unterstützung:
(Raiffeisenbank Region St. Pölten, Konto: 6.403, BLZ: 32585
IBAN:  AT633258500000006403, BIC: RLNWATWWOBG)


Und verbleibe mit herzlichen Grüßen

Mag. Dr. Emeka Emeakaroha



Das große Ziel der verschiedenen Hilfsprojekte wäre, im Sinne der grenzenlosen Nächstenliebe bedürftigen Menschen unter die Arme zu greifen. Es mag stimmen, dass das was ich mit meinen diversen Hilfsprojekten mache nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Ich bin trotzdem so motiviert, diesen Schritt zu machen, da ich fest davon überzeugt bin, dass verschiedene Tröpfchen Wasser zu einem Meer werden können. Die Texte von Gioconda Belli sagen es noch viel deutlicher:

Niemand sucht aus:
Man sucht sich das Land seiner Geburt nicht aus, 
und liebt doch das Land, wo man geboren wurde. 

Man sucht sich die Zeit nicht aus, in der man die Welt betritt,
aber muss Spuren in seiner Zeit hinterlassen.

Seiner Verantwortung kann sich niemand entziehen. 

Niemand kann seine Augen verschließen, nicht seine Ohren taub werden lassen und sich die Hände abschneiden. 

Es ist die Pflicht von allen zu lieben, ein Leben zu leben, ein Ziel zu erreichen. 

Wir suchen den Zeitpunkt nicht aus, zu dem wir die Welt betreten, aber gestalten können wir diese Welt, worin das Samenkorn wächst, das wir in uns tragen. (Gioconda Belli)


Erfahren sie mehr zu laufenden und abgeschlossenen Hilfsprojekten

Gelesen 7731 mal Letzte Änderung am Freitag, 14 November 2014 20:25